Hendrik und ich spielen in seinem Zimmer mit seiner Eisenbahn. Als er nach einer Weile immer nervöser hin und her rutscht frage ich ihn, ob er vielleicht auf Toilette müsste. Natürlich nicht. Da ich es aber immer deutlicher merke und meinen Jungen nun schon eine Weile kenne, sage ich:
"Hendrik, wenn du auf Toilette musst, dann geh bitte."
"Ich muss aber nicht."
"Wenn aber nachher ein Tropfen im Schlüppi ist, bloß weil du jetzt nicht gehen magst, dann werde ich sauer."
"Kannst du nicht sehen, mein Schlüppi ist schwarz, da sieht man keine Tropfen. Kuck, ist schwarz..."
Samstag, 30. Juli 2016
Kuck, schwarz...
Freitag, 1. Juli 2016
Gegen das Vergessen...
"Hendrik, du hast ja heute einen neuen Fußball bekommen. Und übermorgen darf Marieke sich dafür im Buchladen ein neues Buch aussuchen. Ist das okay?"
"Aber dann weiß ich es ja nicht mehr. Und dann bin ich traurig..."
Lebensraum...
Am Wochenende nutzten wir das schöne Wetter und waren wieder mal im Berliner Tierpark.
Vor einem Gehege zeigte ich auf eine Tafel am Zaun, auf welcher Infos zum jeweiligen Tier stehen
und dessen natürlicher Lebensraum anhand einer Karte farbig dargestellt ist.
"Marieke, wo leben diese Tiere, kannst du das erkennen?"
Statt Marieke antwortete Hendrik
"Na in Berlin!"
Lange Nacht der Wissenschaften...
Vor kurzem hörten wir auf Radio Teddy von der "Langen Nacht der Wissenschaften" im Helios-Klinikum in Berlin-Buch
und auf Mariekes Wunsch fuhren wir auch gerne hin. Wenn schon das Interesse da ist, sollte man es natürlich auch fördern.
Es war für uns alle sehr interessant. Vor der Klinik und im gesamten Erdgeschoss des Hauptgebäudes gab es diverse Stände
zu bestimmten Themenschwerpunkten. Hendrik ließ sich seine Nieren per Sonographie anschauen und fand es interessant, dass man damit in seinen Körper hineinschauen konnte. Marieke schaute sich einen Brutkasten an und besichtigte einen Kreissaal, wir ließen uns Beatmung und Herzdruckmassage bei Kindern (anhand einer Puppe) zeigen, informierten uns über gesunde Ernährung und Zucker in unserer täglichen Nahrung, schauten Rettungshunden bei vorgeführten Suchaktionen zu und zum Abschluss ließ Marieke sich ihren Arm eingipsen. Die Nacht fand sie dann zwar ganz okay, am nächsten Vormittag sollte der Gips dann aber doch wieder ab.